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28. Februar 2011

Blog der 9c

Filed under: — admin @ 20:20

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H&M, 4.95€ T-Shirt, Näherinnen müssen 250 T-Shirts pro Stunde schaffen, zu zweit in einem Bett schlafen, wenig trinken, etc.

Wir kaufen das alles mit Begeisterung. Sind wir die Junkies und H&M der Dealer?

Oder gibt es im Gegenteil nicht genug Leute mit wenig Geld in Deutschland, die auf solche Preise angewiesen sind?

Lest mal die Diskussion auf http://www.stilmagazin.com/forum/lounge/3210-h-and-m-story-zeit.html,

ist ganz spannend (eigentlich ein Blog für Snobs ;-) .

2.) Zitat aus dem Zeit-Artikel, den Nursena und Selma vorgestellt haben: http://www.zeit.de/2010/51/Billige-T-Shirts

Die Bedrohung [für die US-Farmer, GD] lebt in Indien, in Westafrika, in armen Ländern wie Mali oder Burkina Faso. Dort gibt es Bauern, die ihre Baumwolle halb so teuer produzieren wie die Amerikaner. Bauern ohne John Deere Cotton Stripper [eine Baumwoll-Pflück-Maschine, GD] . Sie haben ihre Hände, das ist alles, trotzdem sind sie den Vardemans überlegen. Denn billiger als die modernste Maschine ist ein Mensch, der nichts zum Leben braucht als ein paar Schalen Reis am Tag.

In Amerika leben 19 000 Baumwollbauern. In den vergangenen zehn Jahren erhielten sie 25 Milliarden Dollar vom Staat. Angelockt von diesem Geld, bauten sie jedes Jahr genug Baumwolle für zehn Milliarden T-Shirts an. Die Baumwolle wurde billiger. Das T-Shirt auch. Die amerikanischen Steuerzahler haben nicht nur ihre Farmer subventioniert, sondern auch das T-Shirt von H&M

Vielleicht ist ja auch deswegen z.B. Afrika auf dem Weltmarkt als Händler nicht vertreten. Der Westen lässt die sog. dritte Welt nicht zum Zuge kommen. Oder ?

Viel Spaß beim Diskutieren, GD

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